Seit ein paar Tagen habe ich eine neue Regel. Sie heisst „Die tägliche Hängematte“. Und sie funktioniert so: Ich weiss, dass ich gut darin bin, Dinge zu erledigen. Ich fühle mich für Vieles verantwortlich und kann manchmal schwer etwas einfach liegen lassen. Ich freue mich zwar, wenn Dinge erledigt sind, jedoch bin ich nachher auch etwas unzufrieden… Nämlich, weil mir auffällt, dass ich mir keine Pausen eingerichtet, kaum durchgeatmet habe. Dies passiert mir zu Hause aber auch bei der Arbeit.
Deshalb habe ich für mich die Regel der täglichen Hängematte kreiert. Pausen einschalten, durchatmen, innehalten. Nichts tun und in die Hängematte liegen. Die Dinge von Weitem, aus der Hängematten-Perspektive betrachten, schaukeln und loslassen. Diese Regel funktioniert in Echt – aber auch in Gedanken, wenn mal grad keine Hängematte da ist. Also ich finde diese Regel äusserst nützlich in meinem Alltag und sie gilt jeden Tag. Sie hilft mir, Distanz zu schaffen und Energie zu schöpfen. Und ich komme dabei auf neue Ideen…

Liebe Isabelle,
Danke für diesen Beitrag! Ich bin berührt, weil ich diese Gewissenhaftigkeit versus Kreativität auch in mir trage.
Und welcher Unterschied zu vorher ist entstanden, seitdem Du das so machst?
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P.S. wunderbare Illustrationen auf deiner Webseite!
Liebe Sandra
Zuerst einmal danke für deinen Kommentar, schön zu lesen hier! Und dein Kompliment freut mich! Ja, der Unterschied… gute Frage.
Ich finde, dass ich wieder gelassener geworden bin und diese Woche auch ein paarmal etwas liegenlassen „konnte“.
Was ein gutes Zeichen für mich ist :-). Ich atme bewusst zwischendurch tief durch und auch in einem Gespräch heute ist mir dies gelungen. Zurücklehnen und aus Distanz betrachten.
Und du, wie schaffst du die Balance zwischen Gewissenhaftigkeit und Kreativität wie du schreibst?
Isabel